Montags-Frust

14. Dezember 2009

Der Winter ist da und so durfte ich um 11 Uhr bei Nebel und 2° Minus die Scheiben von meinem Auto freikratzen. Während mir also die Finger abfroren fiel mir ein, dass irgendwo in den Tiefen meiner Schubladen ein paar Handschuhe rumliegen müssen.

Als ich dann endlich losfahren konnte, machte mein Auto hinten merkwürdige Geräusche. Ich dachte, der löst sich auf. Nach etwa 3 Kilometern hörte das dann auf. Da mein Autochen immer noch lief und nichts verloren hatte vermute ich, dass die Kunststofffolie die hinten auf der Ladefläche liegt, wohl hartgefroren war und an der ebenfalls gefrorenen Heckklappe scheuerte. :wacko:

Nach dem Einkauf fuhr ich noch beim Doc vorbei und holte ein Rezept raus. Auf einmal ein Stau. Klar die Bahnschranke war zu. Nach der Länge der Schlange dachte ich, dass der Zug dann ja gleich kommen müßte. Pustekuchen, der brauchte noch 3 Minuten. Aber auch dann blieb die Schranke für weitere 5 Minuten unten. Toll, da wurde wohl mal wieder rangiert. Das ist mir schon öfters passiert und ist echt ätzend. Aber viel schlimmer finde ich, was ich einmal beobachtete. Ein Rettungswagen mit Martinshorn und Blaulicht, kam nicht mehr rüber. Erst versuchte er noch, ob er es vielleicht schafft, an den Schranken vorbei zu kommen. Unterließ es aber dann. An der Bewegung des RW’s konnte ich erkennen, dass drinnen wohl Hektik angesagt war. Sechs Minuten stand der dort und ich dachte noch, was ist wenn einem Menschen diese 6 Minuten nun zum Verhängnis werden.
Aus der Stadt zum Krankenhaus gibt es nur diese eine Möglichkeit. Wie oft wohl ein Rettungswagen dort feststeht?

Zur Apotheke bin ich dann nicht mehr gefahren. Hatte keine Lust mehr.

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